Der Preis ist die wichtigste Frage, die Eltern nicht zuerst stellen. Verstehen wir. Hier sind die Zahlen, vor dem Beratungsgespräch, ohne Kleingedrucktes. Damit Sie wissen, was Sie planen — und was im Preis steckt.
Alle Preise in US-Dollar, verstehen sich als Untergrenze und können je nach Schulwahl, Programmlänge und Zusatzleistungen variieren. Der Unterschied zwischen F1 und J1 ist wichtig: Nur im Florida-Programm (F1) sind wir selbst vor Ort — beim J1-Programm betreut die Partnerorganisation, und der Ort ist nicht frei wählbar. Die Erstberatung ist kostenfrei — 30 Minuten, unverbindlich, persönlich. Individuelle Kalkulation im Beratungsgespräch.
Wenn Sie bei drei Anbietern fragen, was ein Schüleraustausch in Florida kostet, bekommen Sie drei sehr unterschiedliche Antworten. Das liegt nicht an Mondpreisen — sondern daran, dass die Programme inhaltlich kaum vergleichbar sind. Was bei dem einen ein knappes Vermittlungspaket ist, ist bei dem anderen eine echte Begleitung von der Anmeldung bis zum Rückflug.
Unser Kernprogramm ist das Florida-Programm mit F1-Visum — ein Modell, das in Deutschland selten ist und in den USA Standard sein sollte: eigenes Team vor Ort, akkreditierte Schulen, Gastfamilien, die wir persönlich kennen, persönliche Vorbereitung in Deutschland. Kein Outsourcing an US-Partneragenturen, die Sie nie kennenlernen. Das ist der Hauptgrund, warum das F1-Programm im oberen Preissegment liegt — und gleichzeitig der Hauptgrund, warum Eltern uns wählen.
Weil wir wissen, dass dieses Programm für manche Familien zu teuer ist, vermitteln wir zusätzlich das klassische J1-Austauschprogramm ab 19.000 $ — über eine Partnerorganisation, deren Team wir persönlich kennen. Wichtig und ehrlich gesagt: Die Platzierung erfolgt USA-weit, nicht wählbar, und die Betreuung vor Ort übernimmt die Partnerorganisation, nicht wir. Wir bleiben per Videocall jederzeit an der Seite unserer Schüler — aber der Vero-Beach-Standortvorteil gilt nur im F1-Programm.
Auf dieser Seite zeigen wir Ihnen drei Dinge: was im Preis enthalten ist, welche Posten zusätzlich anfallen, und welche Förderungen Sie nutzen können.
Transparenz ist die Basis. Lesen Sie diese beiden Listen sorgfältig — sie sind der wichtigste Vergleichspunkt zwischen Anbietern, und gleichzeitig der häufigste Ort für Überraschungen im Kleingedruckten anderer.
Ein Schüleraustausch ist kein Konsumgut — er ist ein Bündel aus Schulplatz, Wohnen, Betreuung und Sicherheit, zehn Monate lang. So setzt sich der Preis ungefähr zusammen, in echten Anteilen:
Anteile sind Richtwerte — die tatsächliche Aufteilung variiert je nach Schultyp und Programmlänge.
Ein Schüleraustausch in Florida ist eine große Investition. Es gibt mehrere Wege, sie zu reduzieren — und die meisten sind weniger bekannt, als sie sein sollten. Wir helfen bei jedem davon im Beratungsgespräch.
Bis zu rund 7.500 € Zuschuss sind für ein Schuljahr möglich — bei zehn Monaten Bedarfssatz von bis zu 666 € plus 1.000 € Reisekostenzuschlag, einkommensabhängig (Stand 2026, gesetzliche Änderungen vorbehalten). Wichtig: Auch wenn in Deutschland kein Inlands-BAföG gezahlt würde, kann ein Anspruch auf Auslands-BAföG bestehen — die Bemessungsgrenzen liegen hier in der Regel höher. Für Schüler:innen wird die Förderung üblicherweise als Vollzuschuss gewährt. Zuständig für USA-Anträge ist bundesweit das Studierendenwerk Hamburg. Antrag möglichst sechs Monate vor Ausreise — wir unterstützen bei der Vorbereitung der Unterlagen. Die endgültige Entscheidung über Anspruch und Höhe trifft das Studierendenwerk.
Das Parlamentarische Patenschafts-Programm des Bundestags vergibt jährlich Vollstipendien für ein USA-Schuljahr — Bewerbung läuft ausschließlich über die akkreditierten Programmpartner, eine Vermittlung über SIDO ist nicht möglich. Wir verweisen auf die zuständigen Stellen. Daneben fördern Stiftungen wie die Kreuzberger Kinderstiftung oder die Deutsche Stiftung Völkerverständigung Schüler:innen für Auslandsjahre, jeweils mit eigenen Vergabekriterien. Lokale Bürgerstiftungen und Service-Clubs wie Rotary, Lions oder Kiwanis vergeben regelmäßig Einzelförderungen — wir stellen Pitch-Vorlagen, Programmunterlagen und Anschreiben bereit, damit Ihre Bewerbung sitzt. Über die Vergabe entscheidet am Ende jede Stelle selbst.
Das Kindergeld läuft während des Austauschjahres in der Regel weiter, solange die deutsche Schullaufbahn anschließend fortgesetzt wird — bei zehn Monaten und aktueller Höhe rund 2.500 € (Stand 2026). Der KfW-Bildungskredit bis 7.200 € steht Schüler:innen in den letzten 24 Monaten der Ausbildung zur Verfügung (G8 ab Klasse 10, G9 ab Klasse 11). Konditionen, Voraussetzungen und Bewilligung legt die KfW fest. Die Unterstützung bei der Antragsvorbereitung ist Teil unseres Programms — über Anspruch und Bewilligung externer Förderungen entscheiden jeweils die zuständigen Stellen, wir bereiten den Antrag gemeinsam mit Ihnen vor.
Das hängt vom Programm ab. Beim Florida-Programm (F1) beginnt das Schuljahr bei 34.000 $, das Semester bei 17.500 $ — dazu kommen realistisch etwa 2.500 bis 4.000 € für Flug, Visum, Auslandskrankenversicherung und ein moderates Taschengeld. Beim J1-Programm über unsere Partnerorganisation beginnt das Schuljahr bei 19.000 $, das Semester bei 12.500 $ — die Krankenversicherung ist hier bereits enthalten. Das ist die ehrliche Rechnung — alle Posten sichtbar, kein Marketing-Trick.
Die meisten deutschen Anbieter buchen Ihr Kind in ein US-Partneragentur-Programm ein. Das ist günstiger, weil die Verantwortung weitergereicht wird — und teurer, wenn etwas schiefgeht und niemand vor Ort ist, der das Kind kennt.
Im Florida-Programm (F1) hat SIDO ein eigenes Team in Vero Beach. Wenn Ihre Tochter Heimweh hat, sitzt jemand in 20 Minuten bei ihr im Wohnzimmer. Wenn die Gastfamilie nicht passt, ziehen wir das Kind innerhalb von 48 Stunden um, in eine Familie, die wir kennen. Das ist der Aufpreis — und für die meisten Eltern, mit denen wir sprechen, der eigentliche Grund, mit uns zu arbeiten.
Und weil Ehrlichkeit hier die Basis ist: Unser J1-Programm ab 19.000 $ funktioniert wie bei allen anderen Anbietern auch — über eine Partnerorganisation, USA-weit. Der einzige Unterschied: Wir kennen die Menschen dort persönlich und bleiben per Videocall an der Seite unserer Schüler.
Ja, das kommt häufiger vor, als viele denken. Für den Auslandsaufenthalt gelten in der Regel höhere Bemessungsgrenzen als für das Inlands-BAföG, weil der Bedarf höher angesetzt wird. Wir empfehlen den Antrag zu stellen — die Bearbeitung ist kostenfrei, und die endgültige Entscheidung trifft das Studierendenwerk. Im Beratungsgespräch geben wir eine erste Einschätzung und gehen die Unterlagen mit Ihnen durch, damit der Antrag vollständig und sauber eingereicht wird. Zuständig für alle USA-Anträge ist bundesweit das Studierendenwerk Hamburg, unabhängig vom Wohnort in Deutschland.
In den allermeisten Fällen ja. Das Kindergeld wird während des Schüleraustauschs weitergezahlt, solange Ihr Kind im Anschluss die deutsche Schullaufbahn fortsetzt — eine Wiederholung des Schuljahres ist dabei ausdrücklich zulässig. Bei zehn Monaten Austausch und aktueller Kindergeldhöhe sind das rund 2.500 €, die der Familie weiterhin zur Verfügung stehen (Stand 2026). Eine separate Anmeldung bei der Familienkasse ist meist nicht erforderlich; wir empfehlen sicherheitshalber, vor Reisebeginn eine kurze Bestätigung bei der zuständigen Familienkasse einzuholen. Bei Volljährigkeit während des Austauschs ist eine Mitteilung an die Familienkasse mit Schulbescheinigung sinnvoll.
Bei einem Abbruch innerhalb der ersten vier Wochen — was selten passiert, aber vorkommt — gibt es eine gestaffelte Rückerstattungsregelung, die wir vor Vertragsabschluss schriftlich klären. Nach dieser Phase sind die Schulgebühren in der Regel verbraucht und nicht rückerstattbar, weil die Schule den Platz nicht mehr neu vergeben kann.
Wichtiger als die Vertragsklausel ist aber: Wir versuchen vor einem Abbruch jede Alternative — Familienwechsel, Schulwechsel innerhalb Floridas, intensivere Betreuung. In den meisten Fällen löst sich die Situation. Genau dafür sind wir vor Ort.
Für einen Start im August empfehlen wir die Anmeldung bis spätestens März desselben Jahres. Für einen Start im Januar bis spätestens Oktober des Vorjahres. Der Grund ist nicht Hektik, sondern Visumstermine an US-Botschaften und Schulplatzvergabe — beides ist begrenzt und wird in der Reihenfolge der Anmeldungen vergeben.
Frühe Anmeldung erweitert die Schulauswahl deutlich. Wer im Mai für August anfragt, bekommt verfügbare Plätze; wer im November anfragt, kann gezielt eine bestimmte Schule wählen.
30 Minuten, kostenfrei, unverbindlich. Wir hören erst zu — was Sie planen, welche Schule, welche Förderung in Frage kommt — und schicken Ihnen danach eine individuelle Kalkulation, schriftlich. Keine Verkaufsmasche, kein Druck.